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Leben

Der Hirsch überm Sofa: Migrantisches Wohnen in Berlin

Das Berliner Stadtmuseum beleuchtet die Vielfalt migrantischen Wohnens. Ein Hirsch über dem Sofa wird zum Symbol der kulturellen Verflechtungen.

vonLukas Schmidt20. August 20261 Min Lesezeit

In der aktuellen Ausstellung des Berliner Stadtmuseums wird das migrantische Wohnen in Berlin unter einem neuen Licht betrachtet. Hierbei spielt der Hirsch über dem Sofa eine überraschend zentrale Rolle. Das Tier, das traditionell in deutschen Wohnzimmern zu finden ist, wird zum Symbol für die komplexen kulturellen Verflechtungen in der Stadt, die sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr verdichtet haben. Die Ausstellung untersucht, wie Migration nicht nur die Stadtlandschaft verändert hat, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen in ihren Wohnräumen Identität und Kultur ausdrücken.

Das Berliner Stadtmuseum lädt dazu ein, die vielfältigen Lebensrealitäten der Migranten und ihrer Nachkommen zu erforschen. Die Exponate erzählen Geschichten von Menschen, deren Wohnstile von ihren Herkunftsländern geprägt sind. Hier wird klar, dass das Wohnen in Berlin nicht nur eine Frage des Raums ist, sondern auch ein Ausdruck von Zugehörigkeit und kultureller Identität. Auf diese Weise wird der Hirsch über dem Sofa zum unerwarteten Bindeglied, das nicht nur die deutsche, sondern auch die türkische Kultur verkörpert. Ein Blick in die Vielfalt der Berliner Wohnstile zeigt, dass der Kolonialstil neben orientalischen Teppichen und modernen Möbeln Platz findet — eine harmonische Koexistenz, die die Stadt zu einem Mosaik der Kulturen macht.

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